Tristesse am Horbenloch – Wolfartsweier lässt auch gegen Ost Punkte liegen

Geschichte wiederholt sich. Eigentlich sollte man aus den letzten beiden Spielen ein paar Schlüsse gezogen haben, um wieder in die Erfolgsspur zurückzukommen. Die Elf aus Wolfartsweier hält es da jedoch im Moment eher mit den Worten des Nobelpreisträgers Mahatma Gandhi:

„Die Geschichte lehrt die Menschen, dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt.“

Zum dritten Mal in Folge verlässt der ASV Wolfartsweier zwar als dominierende, jedoch nicht als siegreiche Mannschaft den Rasen und muss sich fragen lassen, woran es diesmal gelegen hat.
„Woran es gelegen hat? Ja – das kann man sich immer fragen…woran hat es gelegen?“
Es gibt mehrere Gründe, an denen sich die Negativserie von drei sieglosen Spielen in Folge ausmachen lässt. Zum einen ist da die elend lange Liste an Spielern, die zurzeit nicht einsatzfähig sind oder waren. Spieler wie Dayanc, Mutz, Epanlo oder Grammer bringen eine Qualität mit auf den Platz, die nicht so einfach zu ersetzen ist. Was aber viel schwerer wiegt, ist die andauernde Abschlussschwäche in der Offensive. Konnte man in den ersten sieben Spielen mit über 20 Toren einen hohen Durchschnitt an Toren pro Spieltag vorweisen, waren es in den letzten drei Wochen nur noch magere zwei Tore in 180 Minuten Spielzeit.

Auch gegen den gestrigen Gast vom Adenauerring war es am Ende die Chancenverwertung der Heimmannschaft, die die Partie torlos enden ließ. Esch hätte zu Beginn der Partie den ASV aus kurzer Distanz zur Führung schießen können. Der früh eingewechselte Ngum scheiterte noch vor der Halbzeit zweimal aus aussichtsreicher Position. Die fragwürdigen und  angeblichen Abseitspositionen (Wie kann es sich um eine Abseitsposition handeln, wenn man den Ball zurück spielt?) wurden zudem in aussichtsreichsten Situationen wiederholt gegen die Heimmannschaft gepfiffen.
Ging man folglich als klar bestimmende Mannschaft mit einem 0:0 in die Halbzeit, hatte man dennoch das Gefühl, dass man das Spiel in der zweiten Halbzeit noch für sich entscheiden könnte. Doch auch hier das gleiche Bild. Man spielte gefällig bis vor den Strafraum der Ostler den Ball hin und her – vor dem Tor war dann aber Schluss.
Bis auf eine kurzfristige Drangphase Mitte der zweiten Halbzeit war von der Offensive aus Ost über die vollen 90 Minuten nichts zu sehen. Die Gäste beließen es über die gesamte Spielzeit bei der vollen Fokussierung auf die eigene Defensivarbeit und wurden am Ende für ihren Kampf und Willen mit einem Auswärtspunkt belohnt.

Wie geht es weiter bei der Esch-Kollektiv?
Erstens: Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Auch während der unglaublich erfolgreichen Wochen wurde von Vereinsseite immer wieder drauf hingewiesen, dass die Saison ein langer Weg ist und nicht im Frühherbst entschieden wird.
Zweitens: Es glänzt nicht alles, was Gold ist. Natürlich stimmen die Ergebnisse der letzten Wochen nicht. Wenn man aber in bisher jedem (!) Spiel die spielerisch bessere Mannschaft war, muss man kein Prophet sein, um weitere Siege des ASV hervorzusehen. Am besten fangen die Jungs damit schon kommenden Sonntag gegen Fackel an, denn wir wollen wieder über spielerische Highlights statt poetische Spielereien schreiben!

 ASV Wolfartsweier2 – DJK Ost2 3:1 (2:1)

Vorschau:

Sonntag 21.10.2018 13 Uhr   FC Fackel2 – ASV Wolfartsweier2

Sonntag 21.10.2018 15Uhr   FC Fackel – ASV Wolfartsweier

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