Erste und Zweite im Gleichschritt.

Der ASV darf auf zwei erfolgreiche Wochenenden zurückblicken. Beide Mannschaften konnten in den jeweiligen Spitzenspielen ungeschlagen und mit weißer Weste vom Platz gehen. Jeweils ein 1:0 und ein 0:0 brachten 4 Punkte aufs gut gefüllte Punktekonto.

Beginnen wir in unserer kleinen Rückschau mit der Heimpartie gegen Olympia Hertha. Bei beiden Mannschaften handelte es sich bei diesem Kräftemessen um eine Spitzenpartie. Die „Zwote“ hatte gerade in Graben ihre erste Saisonniederlage einstecken müssen und war auf Wiedergutmachung aus. Es entwickelte sich gegen eine starke Reserve von Olympia Hertha eine sehr laufintensive Partie, die am Ende durch eine Standartsituation entschieden wurde. Capitano Felix Scholtyssek legte sich die Kugel aus knapp 20 Metern bereit und schlenzte diese in absoluter Könner-Manier in den Winkel. Ab sofort dürfte klar sein, wer der neue CR7 der Kreisklasse C3 in Karlsruhe ist. Im weiteren Spielverlauf hatten sowohl die Herthaner, als auch unsere Jungs einige gute Offensivaktionen auf Lager, konnten diese aber nicht wirklich zu Ende spielen. So blieb es bis zum Schluss beim 1:0. Es war klasse mir anzusehen, wie die Mannschaft beim Schlusspfiff zu Boden ging und völlig ausgepowert erstmal ein paar Minuten brauchte, ehe man sich aufs Siegerbier freuen durfte.

Unsere Erste war nur ein paar Minuten später dran und hatte mit der Ersten von Olympia Hertha den Tabellendritten zu Gast. Wie die Zweite hatten auch die Esch-Jungs vergangenes Wochenende gegen Graben das Nachsehen, wodurch von einer weiteren Niederlage unbedingt abgesehen werden sollte. Das Spiel verlief recht schleppend, wobei der ASV aber mehr Spielanteile hatte. Der größte Aufreger war eine gelb-rote Karte gegen einen Herthaner Verteidiger, der das Kunststück fertig brachte, sich erst eine gelbe Karte wegen Ball wegschlagen, dann wegen meckern abzuholen – wohlgemerkt innerhalb von einer Minute!

Mit der numerischen Überzahl kam bis zur Halbzeit allerdings ein kleiner Bruch ins Spiel des ASV. Scheinbar viel es der Mannschaft schwer, die neue Spielsituation anzunehmen. Zu zerfahren und hektisch gestalteten sich die Angriffe. Der Wille war da, die Geduld leider nicht. In der zweiten Halbzeit blieb Hertha durch Konter und den starken Ceesay gefährlich, spätestens bei Schlussmann Strücker war dann aber Schluss. Wie unser Keeper nach einem Freistoß reflexartig die Hände nach oben riss und so den Ball in letzter Sekunde über den Querbalken lenkte – irre! Zum Ende der Partie fehlte ein wenig das Spielglück vorm Tor. Chancen waren definitiv vorhanden, aber so trennte man sich am Ende gerecht 0:0 unentschieden. Einen Spieltag später ging es dann für beide Mannschaften zur DJK Ost. Viele Spieler in Karlsruhe wird es nicht geben, die diese Auswärtsfahrt gerne antreten. Der wahrscheinlich kleinste Platz im Raum Karlsruhe macht ein gepflegtes Kombinationsspiel schier unmöglich und so stehen lange Bälle inklusive schöne Grüße an den jeweiligen Torwart hier an der Tagesordnung. Die „Zwote“ hatte mit der Partie gegen Ost 2 das absolute Topspiel vor der Brust. Erster gegen Zweiter – klingt nach Topspiel, war es am Ende auch. Beide Mannschaften egalisierten sich häufig im Mittelfeld und wenn einmal ein Stürmer den Weg Richtung Sechzehner fand, rettete entweder der jeweilige Schlussmann oder das Aluminium. Schade, dass der eigentlich sichere Elfmeterschütze F. Raque den Papst nicht in der Tasche hatte und seine Chance zum Führungstreffer liegen ließ. So blieb am Ende ein 0:0 auf dem Spielbericht stehen und unsere Zweite somit in Tuchfühlung zur Tabellenspitze.

Wer sich auf den einschlägigen Ergebnisseiten nach dem Spiel der Ersten rumtrieb, staunte nicht schlecht: 0:10 hieß es dort. Ganz so hoch war das Endergebnis dann doch nicht, aber immerhin der Sieger stimmte. Mit einem 0:1 Auswärtssieg traten die Esch-Jungs den Heimweg an. Der endlich wieder genesene Peluso erzielte den einzigen Treffer des Tages nach einer Freistoßflanke von S. Baldassarre. Das Spiel war hitzig und von beiden Seiten schnell geführt. Ost traf nach der Führung des ASV die Latte nach einer Standartsituation, war aber ansonsten nach vorne hin recht harmlos. Der ASV verpasste die Vorentscheidung durch Top-Chancen von Esch und Bosch, brachte die knappe Führung dann aber über die Zeit. So dürfen sich beide Mannschaften des ASV über ein Torverhältnis von 1:0 und vier Punkten aus den letzten beiden Spielen freuen. Herauszuheben ist ein Mann, der zuvor noch nie das Trikot des ASV getragen hatte. Wir begrüßen herzlich Simone Oliva am Horbenloch, der gegen Ost im zentralen Mittelfeld mit einer beherzten Laufleistung und technischen Ruhe am Ball zu überzeugen wusste.

Die nächsten Wochen werden nicht einfacher für beide Mannschaften. Erst müssen wir beim FC Fackel ran und dann begrüßen wir den FV Linkenheim am Horbenloch. Nur ungern erinnern wir uns an die 1:2 Niederlage vergangene Saison, wo die Prognosen für die Partie ähnlich waren und der ASV als Favorit nach Linkenheim gereist war.

Wir wünschen beiden Mannschaften für die kommenden Aufgaben jedes erdenkliche Glück und hoffen, weiterhin von den oberen Tabellenregionen grüßen zu dürfen. Kommen Sie auch weiterhin zu den Spielen unserer Jungs und überzeugen sie sich vom absoluten Willen der Spieler und Trainer, dieses Jahr großes zu erreichen.

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